• Studie: Einfluss von Therapiesohlen auf das neuro-muskuläre System

    Ziel der Arbeit – Transversale Beobachtungsstudie

    Ziel dieser Arbeit ist es, zu verifizieren, ob das neuromuskuläre System tatsächlich unterschiedlich auf generelle Interferenzen des Schuhwerks und auf „therapeutische“ Sohlen reagiert. Dr. Antonio Fimiani.

    Material und Methode

    Es wurden 100 Erwachsene (62 weibliche Personen, 38 männliche Personen) im Alter zwischen 18 und 72 Jahren (Durchschnittsalter: 38,7 Jahre) bei der ersten posturalen Untersuchung getestet.

    Dabei kamen verschiedene auf dem Markt erhältliche „therapeutische“ Sohlen zum Einsatz:

    1) Biomechanische propriozeptive Sohlen nach Fusco
    2) Galvanische Sohlen nach Bricot
    3) Magnetische Neuromodulatoren nach Marignan
    4) Biotonix, biofotonische Platte im Infrarotbereich

    Zur Kontrolle wurden bei derselben Testgruppe auf dem Markt erhältliche gängige Silikon-Sohlen verwendet sowie die galvanischen Sohlen ohne Resonator.

    Ergebnisse

    1) Die Analyse ergab, dass im Kontrolltest die Silikon-Sohlen und die
    galvanischen Sohlen ohne Resonator bereits eine Destabilisierung der posturalen Strategie hervorrufen.

    2) Die durchgeführten Tests mit den verschiedenen sogenannten „therapeutischen“ Sohlen ergaben, dass diese sich genauso verhalten wie die Silikon-Sohlen.

    3) Dies zeigt, dass der Resonator der Sohlen von Bricot auf die Strategie des posturalen Systems einwirkt, anders als die anderen Stimuli, die mit der einfachen biomechanischen Stimulation deckungsgleich sind.

    Schlussfolgerungen

    1) Jede Stimulation der Fußsohle führt zu einer Destabilisierung des posturalen Systems (Fläche).

    2) Dies führt zu einer neuen Ausgleichsposition, wobei das Becken als Stabilisator wirkt.

    3) Allein die mechanische Stimulation führt zu einer Veränderung des Wadentonus.

    4) Die Stimulation mit dem Resonator nach Bricot verursacht die stärkste
    Reaktion.
    Sie ist die einzige, die die Symmetrie des muskulären Tonus
    beeinflusst und den Wadentonus deutlich reduziert. 

  • Dentrade – RehaBite: Therapie bei Kieferbeschwerden

    Die Produkte der Firma Dentrade

    Die Firma Dentrade GmbH & Co KG. Ist Händler und Hersteller für u.a.
    den Aqualizer, den RehaBite, den RehaSpint und den Spoony Gloss.

    1988 wurde die Firma von Peter Bausch in Köln gegründet. 1989 lernte Herr Bausch den Entwickler des Aqualizer Prof. Dr. Martin Lermann während einer Ausstellung der Dentalindustrie in Chicago kennen.

    Sie erkannten schnell, dass sie die perfekten Geschäftspartner für eine Expansion des Aqualizer in Deutschland darstellen.

    RehaBite – Physio-therapeutisches Heimübungsgerät

    Der RehaBite ist für Patienten mit anhaltenden akuten Beschwerden, Verspannungen und Schmerzen der Kiefermuskulatur geeignet. 

    Es ist ein Trainingsgerät, das eine elastische Beißgabel besitzt und auf die kraftkontrolliert drauf gebissen werden muss.

    Diese Beißgabel ist mit Glycerin gefüllt und sie veranlasst eine gleichmäßige Kaudruckverteilung (rechtsseitige und linksseitige Kaumuskulaturhydrostatischen System), um schmerzhafte Schonhaltungen aufzulösen. 

    Vergleichbar mit dem Balancieren auf einer Wippe.

    Therapeutischer Effekt & Ziel

    1) Koordinatives Training: Kombiniert wird der RehaBite mit Heimübungen d.h., Die Rehabilitation umfasst die aktive Mitarbeit des Patienten.

    Die Übungen müssen dreimal am Tag im Abstand von vier bis fünf Stunden wiederholt werden und dauern jeweils ca. 5 Minuten.

    2) Postisometrische Relaxation: D.h., Nach dem Aufbeißen erfolgt erst die Entspannung und dann die Dehnung der Muskulatur.

    3) Biofeedback: Durch das im RehaBite integrierte Finger-Feedback erfolgt die Wahrnehmung der Muskelfunktion.

    4) Erste Ergebnisse: Verbesserungen treten bereits nach zwei Wochen auf.

    So wird keine Medikation benötigt.

    http://www.rehabite.de/heimuebungen

    Wichtig zu wissen

    1) Verständnis über die Neuromuskulatur: Müdigkeit und Überlastung des Muskels führen zu Verkrampfungen.

    2) Kenntnisse über die Schmerzadaptationen: Das sensomotorische System, was verantwortlich für alle Bewegungen ist, reagiert auf Gewebe-Schädigungen mit einer Anpassung, d.h., mit der Änderung der motorischen Programme, um verletzte Regionen zu entlasten.

    2019 Studie: Wirksamkeit RehaBite vs. Michigan-Schiene bei MAP

    Formen von CMD Beschwerden:

    1) Myofaszial (Muskeln/Faszien)/ Myoarthropathie (MAP) (Kiefergelenk/ Muskulatur) ca. 75%
    2) Arthralgie (Gelenk-Entzündung): 25%
    3) Myofaszialer Schmerz & Arthralgie (15%)

    Ziel der Studie

    Ziel der randomisierten klinischen Studie war es, bei Patienten mit schmerzhafter Myoarthropathie (MAP) eine konventionelle Okklusionsschienentherapie und ein physiotherapeutisches Heimübungsprogramm mit Hilfe des Therapiegerätes RehaBite (Dentrade International e.K., Köln) miteinander zu vergleichen

    Die Studie umfasste 45 weibliche Patienten im Alter zwischen 18 und 45 Jahren. Es wurden 23 Patientinnen mit dem RehaBite behandelt und 22 Patientinnen mit einer Okklusionsschiene (Michigan). Der Therapiezeitraum war drei Monate.

    Voraussetzungen für die Aufnahme in die Studie

    Patientinnen mit funktionellem Schmerz, d.h., wenn körperliche Beschwerden bestehen, ohne dass eine körperliche Ursache wie beispielsweise eine Entzündung oder eine Verletzung besteht.

    Ausschlusskriterien

    • Patienten mit chronischen dysfunktionalen Schmerzen (Störungen der Schmerzverarbeitung im Gehirn, unspezifische Schmerzen)
    • Gesichtsschmerzen dentaler, parodontaler, systemischer, traumatischer oder neuropathischer Art
    • Schwangerschaft
    • Herzschrittmacher
    • durch­geführte Kiefergelenkoperationen
    • Erkrankungen des Hals/Nasen/Ohrenbereichs
    • Einnahme von Sedativa, Drogen- oder Alkoholmissbrauch
    • MAP-Behandlung in den letzten vier Wochen

    Ergebnisse

    • Signifikante Schmerzreduktion in beiden Gruppen: RehaBite-Gruppe: 53 %/ Schienen-Gruppe um 40 %.
    • Deutliche Reduktion der Druckschmerzhaftigkeit der Kaumuskulatur in beiden Gruppen.
    • Vergrößerung (Mobilität des Kiefers) der Kieferöffnung in beiden Gruppen, allerdings deutlicher in der RehaBite-Gruppe.
    • Bessere maximale Beißkraft beim Reha­Bite als bei der Okklusionsschiene. 
    • Bessere Benutzerfreundlichkeit/Akzeptanz bei der Okklusionsschiene
    • Besserer Subjektiv empfundene Therapie-Effekt (selbst bewertet).

    Schlussfolgerungen

    1) Die größere (jedoch nicht signifikante) Schmerzreduktion in der RehaBite-Gruppe könnte damit erklärbar sein, dass die Kaumuskulatur schneller auf das sensomotorische Training anspricht, als auf die Schiene.

    2) Aber! Die Okklusionsschiene erzielte in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit und den subjektiv empfundenen Therapie-Effekt eine bessere Akzeptanz als der RehaBite.

    3) Aufgrund der ähnlichen therapeutischen Wirkung beider Therapiemittel, kann der RehaBite als eine Alternative oder Ergänzung zur Schiene für die nachhaltige Schmerzreduktion verwendet werden. 

    4) Da die Durchführung der Studie durch ein und dieselbe Zahnärztin erfolgte, stellt dies eine fehlende Verblindung dar. Ähnlich bei den Patienten, konnte aufgrund der eingesetzten Therapiegeräte eine objektive Kontrolle (RehaBite: tägliche Übungen) nicht stattfinden.

    https://www.quintessence-publishing.com/physiotherapeutische-heimuebungen-und-okklusionsschienentherapie-bei-myofaszialen-schmerzen

    Vor- und Nachteile RehaBite

    Vorteile

    • Ermitteln einer Unterkiefer-Position, die frei von einer Zwangsführung ist.
    • Muskulatur kann sich im vollem Umfang anpassen.
    • Schmerzinduzierte Anpassungen der Muskulatur können sich auflösen.
    • Plastizität der Neuromuskulatur bringt Veränderungen der muskulären Funktionsmuster, d.h., Strukturelle Veränderungen im Gehirn finden statt. 

    Nachteile

    • Die therapeutische Wirkung des sensomotorischen aktiven Trainings scheint von den Patienten unterschätzt zu werden, weil es eine aktive Mitarbeit erfordert.
    • Diese Wahrnehmung, etwas eigenständig verändern zu können, sollte in Zukunft mehr in den Fokus während der Therapie rücken. 

    Vor- und Nachteile Schiene

    Vorteile

    • Patienten bevorzugen, trotz der objektiv besseren Ergebnisse der Schmerzreduktion in der RehaBite-Gruppe, eine passive Therapieoption.
    • Schutz der Zähne in der Nacht.

    Nachteile

    • Temporäre Veränderungen, aber auch Irreversible Veränderungen der Okklusion sind möglich.
    • Abhängigkeit von der Schiene.

    https://www.dentrade.com/produkte/rehabite/

    Interview: Julia Bausch, Assistenz der Geschäftsleitung, Dentrade

     1) Frage: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Schwere der strukturellen Abweichung (Kreuzbiss, Große sagittale Stufe: Abstand von den oberen zu den unteren Frontzähnen > 20 mm, Frontal offener Biss etc.) und dem Erfolg (Schmerzreduzierung) des RehaBite?

    Antwort Frau Bausch: Natürlich! Mit der Schwere der Abweichung von der Norm ist immer eine größere Anstrengung auf Heilung oder auf Erfolg der Therapie verbunden.

    Die Voraussetzung beim RehaBite ist ein Mundschluss und genügend antagonistische (Gegenzahn) Abstützung der Zähne.

     2) Frage: Wieso wurden Betroffene mit Chronischen & Dysfunktionellen Schmerzen ausgeschlossen? 

    Antwort Frau Bausch: Sie wurden ausgeschlossen, um keine Verzerrung oder falsche Kausalitäten zu erhalten.

    Da es generell eine Herausforderung ist, eine entsprechende Test-Gruppe zu finden, war die Absicht, die Vergleichsgruppen möglichst homogen zu halten, auch unter Berücksichtigung, da dies keine Langzeitstudie ist.

    Der RehaBite kann bei chronischen Patienten durchaus helfen. Allerdings gehen wir, wie auch Dr. Schindler und Dr. Hellmann, nur auf persönliche Erfahrungen ein. Wir erfassen diese aber in keiner Statistik.

    3) Wieso herrscht bei der Okklusionsschiene eine bessere Akzeptanz unter den Betroffenen als bei einer Therapie mit dem RehaBite? 

    Antwort Frau Bausch: Die Okklusionsschiene ist aufgrund ihrer Passivität deutlich verbreitet. Ich denke, dass kann man leider auf fast alle Lebensbereiche übertragen, wie gesunde Ernährung und ausreichend Sport anstelle einer Wunderdiät.

    In der Studie haben zwei Testpersonen bereits zu Beginn, aufgrund zu wenig Nutzung, ihre Teilnahme beendet. Das ist auch der Trend und die Rückmeldung, die wir erhalten.

    4) Wie beurteilen Sie den langfristigen Erfolg des RehaBite? 

    Die meisten Patienten, die wirklich vom RehaBite überzeugt sind, haben schon sehr viele Alternativen probiert, da man die Übungen mindestens 1x am Tag so lange machen soll, bis der Schmerz spürbar nachlässt.

    Da CMD viele Faktoren hat, ist eine dauerhafte Nutzung sinnvoll. Pauschal kann man hier keine Zeitangabe machen. Aber besonders in einer stressintensiven Zeit sollte man den RehaBite nutzen, da viele Patienten sonst wieder adaptieren.

    RehaSplint – Temporäre Aufbissschiene zur akuten Entspannung der Muskulatur

    1) Initiale Schienentherapie

    Der RehaSplint ist eine sofort anwendbare Aufbissschiene zum Schutz der Zähne. Bei Patienten, die typische Merkmale wie z.B. Zungeneinbisse oder auch Läsionen an den Wangen aufweisen, ist eine solche temporäre Schiene empfehlenswert.

    Auch bei Patienten die über typische Symptome einer CMD/MAP wie z.B. Kopfschmerzen, Kiefergelenksschmerzen etc. berichten, kann der RehaSplint sowohl als Erstversorgung hilfreich sein, aber auch als Einstieg in die weitere Schienentherapie genutzt werden. 

    Leidet der Patient an typischen Symptomen einer CMD/MAP, kann man den RehaSplint als initiales Diagnostikum und als Einstieg in die weitere Schienentherapie verwenden.

    2) Die neuromuskuläre entspannte Position des Unterkiefers

    Der RehaSplint hat weiche Bisspolster, die störende Frühkontakte kompensieren, d.h., der Unterkiefer kann sich somit frei bewegen. Dadurch lösen sich Schonhaltungen auf und der Patient nimmt eine beschwerdefreie neuromuskuläre Position ein.

    3) RehaSplint als Diagnostikum

    Verspürt der Patient eine deutliche Linderung seiner Beschwerden nach einem kurzzeitigen Tragen des RehaSplint (24 h), so kann man in der Regel von einer neuromuskulären Ursache ausgehen.

    Wenn keine deutliche Linderung der Beschwerden eintritt, sind die neuromuskulären Beschwerden wahrscheinlich durch andere Ursachen überlagert.

    Das könnte z.B. eine Verlagerung des Diskus oder auch eine Entzündung der Gelenkkapsel sein. D.h., Bevor der RehaSplint eingesetzt wird, sollte erst eine umfassende Diagnose mit anderen Techniken oder diagnosespezifischen Instrumenten vorgenommen werden.

    Sind Verbesserungen festzustellen, kann der Patient den RehaSplint als temporäre Schiene über einen Zeitraum von (2-4 Wochen) bis zur Anfertigung seiner individuellen Okklusionsschiene tragen.

    https://www.dentrade.com/produkte/rehasplint/

    Aqualizer: CMD Selbsthilfe

    Der Aqualizer ist eine temporäre Einweg-Diagnoseschiene, die zur Linderung, Diagnose und Behandlung von CMD eingesetzt wird. Das Wasser im Aqualizer gleicht die Okklusion des Patienten aus und verschafft ihm, in den meisten Fällen, schnelle Linderung und Entspannung.

    Im Gegensatz zu angepassten, harten Knirschschienen wird der Aqualizer nicht individuell angefertigt, sondern in verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Wasserfüllmengen für Kinder und Erwachsene angeboten.

    Aber was ist der Unterschied zum RehaSplint?

    Der Aqualizer (hydrostatische Schiene) ist mit einer Flüssigkeit befüllt, die den Kiefer ausbalancieren soll. Der RehaSplint ist eine weichere Schiene zur Erstversorgung bei CMD Beschwerden.

    Ob sich die Muskulatur besser auf einem Aqualizer entspannt oder auf einem RehaSplint wird aktuell untersucht. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft, führender CMD Ärzte und aktuellen Studien, haben hydrostatische Schienen keine signifikant andere Wirkung im Vergleich zu herkömmlichen Schienen, wie z.B. dem RehaSplint.

    Der wesentliche Unterschied zum Aqualizer ist der deutlich verbesserte Tragekomfort, da der RehaSplint keine scharfen Kanten oder Ecken hat. Weil er sehr weich ist, kann er auch länger getragen werden.

    Spoony Gloss – Therapie bei myo-funktionellen Schluck-beschwerden

    Die Schiene trainiert gezielt die beim Schlucken beteiligten Muskeln der Gesichts- und Zungenmuskulatur. Der Spoony Gloss funktioniert so, dass die Zunge beim Schlucken automatisch gegen den Gaumen geführt wird.

    Der Spoony behandelt dieses Problem und wird von vielen Kindern verwendet, da das Material weich ist und eine viel bessere Alternative zum Daumen lutschen oder Schnuller sein kann.

    ▶ Anmerkung meiner MFT Therapeutin:

    1) Vermutlich ist beim Spoony der Lippenschluss nicht ganz gewährleistet, der aber zwingend vorliegen muss vor der Behandlung.

    2) Außerdem darf beim Tragen kein Fremdkörper zwischen Unter- und Ober-Lippe bestehen, da er sonst schnell in der Ecke landet.

    https://www.dentrade.com/produkte/Spoony Gloss

    Meine Erfahrung mit dem RehaBite und dem RehaSplint

    Freundlicherweise hat mir die Firma Dentrade verschiedene Produkte kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Auch meiner Freundin habe ich die Produkte mitgegeben.

    RehaSplint

    Ich:

    • Was mir sofort nach einer Weile aufgefallen ist, war, dass sich meine Kaumuskulatur tatsächlich langsam entspannt hat. Es vibrierte leicht.
    • Eingesetzt habe ich sie abends beim TV-Schauen, vor dem Schlafen.
    • Ich habe die Schiene über Nacht drin gehabt, ohne Probleme.

    Meine Freundin:

    • Leider hat meine Freundin das Problem, dass sobald sie was in den Mund steckt, sie einen Würgereflex bekommt.
    • Das traf leiter bei den Splints zu.

    Ich:

    • Ich habe den RehaBite auspropiert mit dem Ziel der Muskel-Entspannung und nicht der Muskel-Kräftigung.
    • D.h. ich habe ihn auf sehr leicht eingestellt und nach dem Prinzip: „Anspannen/Lockern/Anspannen/Lockern“ genutzt.
    • Anders gesagt, funktioniert das RehaBite-Prinzip wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
    • Das bedeutet: dauerhaft dranbleiben.

    Meine Freundin:

    • Leider hatte sie wieder einen Würgereflex.

    CMD-Behandlungen in Deutschland: Deutschland hat leider kein großes Interesse, was die Bedeutung von CMD und einer richtigen Zungenruhelage angeht.

    Die meisten Studien und Forschungen kommen aus den Niederlanden und Frankreich. Die Zungenlage, richtiges Schlucken und somit die myofunktionelle Störung haben aber einen sehr großen Einfluss auf die Zahngesundheit.

    Studie im Magazin: Bulletin of Medical and Biological Research: Cerebral circulation improvement method using boxing and orthodontic mouthguards:

    Mit Hilfe von kieferorthopädischen Schienen und Hilfsmitteln, die zu einer Entspannung der Ober- und Unterkiefermuskulatur führen und einer richtigen Einstellung der Bisshöhe, wurde eine bessere Blutversorgung benachbarter anatomischer Strukturen und des Gehirns beobachtet.

    Eine verbesserte Blutversorgung der Strukturen des Zentralnervensystems trägt nämlich zur schnellen und vollständigen Wiederherstellung von verloren gegangenen Funktionen wie Sprache, Sensibilität und Koordination von Bewegungen bei.

  • Links

    1) HiToP® PNP (Polyneuropathie)

    Was ist HiToP?

    Die Hochtontherapie ist eine Weiterentwicklung der TENS (Elektrotherapie), die mit sehr hochfrequenten Schwingungen arbeitet und bereits in klinischen Studien mit positiver Beurteilung erprobt wurde.

    Anwendung bei Polyneuropathie

    Bei einer Polyneuropathie sind die Nervenbahnen aus unterschiedlichen Gründen geschädigt. Nervenimpulse werden dadurch nicht mehr oder nur noch zum Teil weitergeleitet und es kommt zu Nervenschmerzen. Die Symptome können Gefühlsstörungen in Füßen, Beinen oder Händen sein.

    Das HiToP® PNP ist ein innovatives Heimgerät zur Anwendung bei Nervenschmerzen wie Kribbeln, Brennen und tauben Füßen.

    https://hitop-therapie.de/hitop-pnp

    Weitere Informationen folgen

    2) Berberin

    Dem pflanzlichen Wirkstoff Berberin werden interessante Eigenschaften nachgesagt: Es habe positiven Einfluss auf den Blutzucker, die Fettwerte und den Cholesterinspiegel und könne so beim Abnehmen helfen.

    Zudem soll es den Blutdruck senken und vor Herzkreislauf-Erkrankungen schützen. 

    Meine Erfahrung mit Berberin

    Bei mir habe ich festgestellt, dass sich mein Heißhunger auf Süßigkeiten gelegt hat. Ich kann jetzt aufhören, alles in mich hineinzustopfen. Außerdem hat es mir bei einer Brustentzündung geholfen, die dann nach ein paar Wochen weg war.

    https://www.berberin.de

    Weitere Informationen folgen

  • News von mir

    Ja … letztes Jahr ging bei mir einiges drunter und drüber. Ich war sehr abgelenkt und aufgedreht, sodass ich eigentlich keine Konzentration mehr aufbringen konnte, um hier an meinem Blog weiter zu arbeiten.

    2024/01-02

    Im Januar habe ich dann ein neues Projekt angefangen: Bio-energetische Massagen bzw. Fohow Massagen mit elektrischem Strom, die ich mit einer Partnerin anbiete.

    Diese spezielle Massageform ist ein Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin, um Verspannungen zu behandeln und die Meridiane wieder frei von Blockaden zu bekommen.

    2024/März

    Jetzt bin ich wieder klar im Kopf und arbeite alles durch, was ich letztes Jahr angefangen habe. Insbesondere die Gespräche mit diversen Firmen möchte ich hier vorstellen….

    1) DROS-Therapie: Besuch in München und Gespräch mit Franz Weiß, Geschäftsführer Lizenzlabor König & Weiß Dentaltechnik und der GZFA® GmbH in München.

    2) RehaBite: Austausch mit Julia Bausch, Assistenz der Geschäftsleitung, Dentrade GmbH in Köln.

    3) RelaxBogen: Gespräch mit Christoph Seidenstücker, Geschäftsführer Relaxbogen GmbH.

    4) Dir-System: Gespräch mit Zahntechnikermeister Wolfgang Arnold, Geschäftsführer.

    2024/August

    Im Sommer bin ich meine eigenen Themen endlich aus der Vergangenheit angegangen, die ich verdrängt oder als nicht wichtig gesehen habe, weil ich zu wissenschaftlich/körperlastig an die Symptome rangegangen bin.

    2024/November

    Meine neuen Interessensgebiete sind das Neuro-Coaching bei chronischen Schmerzen. Darüber habe ich im Beitrag Schmerzgedächtnis und Neurologie geschrieben. Dort habe ich Informationen von Raffaello vorgestellt, der auf Facebook ein Schmerz-Programm bei chronischen Schmerzen anbietet.

    Die zwei Firmen, die ich bei meiner weiteren Recherche zum Thema Neuro-Training/Coaching gefunden habe sind:

    1) Deutsche Neuro-Akademie – Lisa & Andreas Könings

    Beitrag: Neuroathletik Training – Funktionelle Neurologie und das Nervensystem

    https://neuroathletik-training.de
    (Seminar: Neuro-Basic Trainer belegt)

    2) Skelata – Die Schmerzmeisterei – Nina Olsson & Michael Weber

    Beitrag: Skelata – Chronische Rückenleiden & das Schmerzgedächtnis

    https://skelata.de
    (Patientenseminar: Rückenkurs belegt)

    2025/07

    Ich habe mittlerweile 3 E-Mails von Euch aus 2023, 2024 gefunden, die total untergegangen sind. Deswegen habe ich jetzt beschlossen, ein kleines Lebenszeichen und Update von mir zu geben. Tut mir echt leid!!!

    Folgendes hat sich in meinem Leben verändert:

    • mein Beziehungsstatus hat sich geändert,
    • ich muss in eine neue Wohnung umziehen,
    • ich habe mich beruflich weiter entwickelt,

    Und ich muss sagen, mir geht es gut dabei.

    Diese Themen werde ich noch genauer vorstellen:

    Ganzheitliche Therapie-Ansätze bei CMD:
    Kieferwissen.de, Mybodymind.de
    (Webinare angeschaut)

  • Die Zukunft und Grenzen der CMD-Therapie

    Milton Arias Fotografie

    56. Jahrestagung der DGFDT (Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie): Zukunft der Okklusions-Schienen

    Es wurden verschiedene Schienen-Arten mit Indikationen, Hinweisen zur praktischen Umsetzung, Nutzung inklusive Tipps zum Trageverhalten und Nachsorge-Empfehlungen vorgestellt.

    Planung – Digitalisierung – Folgebehandlungen

    Andreas Kunz betonte die Notwendigkeit einer präzisen Planung, um im Team Zahntechniker/Zahnarzt/Chirurg, ein Implantat-prophetisches Ergebnis nahe dem natürlichen Vorbild zu erreichen.

    Drei Referenten konnten anschaulich die Möglichkeiten und Vorteile der Digitalisierung im Okklusions-Schienen-Zusammenhang darstellen.

    Dr. Oliver Ahlers zeigte, dass nach erfolgreicher CMD-Behandlung mit reversiblen Behandlungsmitteln nicht immer zahnärztlich-restaurative, Kieferorthopädisch oder Kieferchirurgisch-ausgerichtete Folge-Behandlungen als dauerhaftes Behandlungskonzept notwendig sind.

    Aufwand & Nutzen-Verhältnis

    Sollte nach einer Funktion-Therapie:

    • keine gleichmäßige Okklusale Abstützung bestehen,
    • eine für den Betroffenen nicht tolerierbare Situation entstanden sein,
    • eine Dauerschiene nicht infrage kommen oder ohnehin
    • ein Rekonstruktion-Bedarf bestehen,

    ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis auf Grundlage einer gerichteten Diagnostik kritisch zu hinterfragen.

    Schlafapnoe & entzündungshemmende Medikamente

    Mit der quantitativen Erfassung schlafbezogener Atmungsstörungen (Schlafapnoe) bei Patienten mit ausgeprägten Kiefer-Fehlstellungen beschäftigte sich eine interdisziplinäre Pilot-Studie von Dr. Bernhard Wichens.

    Priv.-Doz. Dr. Oliver Schierz gab einen Einblick in die Umsetzung und Bewertung einer nicht interventionellen Beobachtung-Studie zur Wirkung eines analgetisch und entzündungshemmenden Medikaments zur Behandlung von Kiefer-Gelenkschmerzen.

    Warum wirken Schienen?

    Mit den Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung referierte der 2. Hauptredner Dr. Daniel Hellmann. Er startete mit der Frage: „Warum wirken Schienen?“

    Nach Beleuchtung okklusaler, inter- und intramuskulärer und arthrogener Effektoren und Zusammenhänge bei der Eu- und Dysfunktion des Craniomandibulären Systems, inklusive von Einblicken in neuronale Verschaltungsmuster, wurde festgestellt, dass keine generellen Zusammenhänge zwischen okklusogener Abweichung von der Norm und der Entstehung von CMD Beschwerden bestünden.

    Als Beeinflusser zentraler und peripherer Funktions-Muster und biomechanischer Parameter sollen Okklusions-Schienen wie ein Medikament dosiert und gerichtet zum Einsatz kommen.

    Bruxismus – Vagus-Nerv-Stimulation – Tinnitus – Psyche

    Ina Feurer stellte klar, dass es physiotherapeutisch nicht möglich sei, Bruxismus zu behandeln. Man könne lediglich mit speziellen Loslass-Übungen symptomatisch vorgehen.

    Dr. Lea Sofia Prott berichtete über interessante Ergebnisse einer Pilot Studie zur nichtinvasiven transkutanen Vagusnervstimulation per Ohr-Elektrode bei chronischen CMD-Symptomen.

    Nach einem Update über den Zusammenhang von CMD und Tinnitus mit Vorstellung der aktuellen Studienlage durch Dr. Johann Wolf, stellte Max Carius auf Basis der Auswertung von Daten der c klar, das Zeichen von Depression und Angststörungen in signifikant erhöhtes Risiko von selbst-beobachteten Bruxismus darstellen.

    Phase 1/Phase 2-Schienen – Restaurierung – Behandlungserfolge

    Dr. Hans Joachim Roos stellte das Konzept einer zweiphasigen Okklusions-Schiene vor, die im Behandlungsablauf zunächst als Reflex- und anschließend als adjustierte Relaxierungs-Schiene zum Einsatz kommt.

    Den dritten Hauptvertrag steuerte Dr. Dieter Reusch bei. Er erläuterte sein Konzept zur funktionellen Restaurierung komplexer Fälle mit vielen Hinweisen zum praktischen Vorgehen in Bezug auf die Herstellung und den Einsatz von Okklusions-Schienen vor prophetischer Versorgung.

    Klare Ablauf- und Entscheidungsschemata stellen aus seiner Sicht wesentliche Bausteine bei der Versorgung, insbesondere aufwändiger Behandlungsfälle dar.

    Auch sei gerade bei der Nutzung digitaler Diagnosen und Arbeitsmittel ein Grundverständnis der analogen Abläufe essentiell für einen guten Behandlungserfolg.

    https://www.dgfdt.de/aktuelle-jahrestagung2023

    Alles über Okklusions-Schienen zur CMD-Behandlung

    Unter Federführung der DGFDT und der DGZMK wurde die neue S2k-Leitlinie „Okklusions-Schienen zur Behandlung Craniomandibulärer Dysfunktionen und zur präprothetischen Therapie“ erstellt.

    ​https://www.zm-online.de/news/detail/neue-leitlinie-okklusionsschienen-zur-cmd-behandlung

    Grenzen bei der Therapie der Craniomandibulären Dysfunktion

    Obwohl es heute viele Positiv-Beispiele gibt, therapieren heute die meisten niedergelassenen Ärzte diese Erkrankung nicht immer ohne negative Folgen für beide Seiten.

    Für den einen oder anderen entwickelt sich diese „harmlose“ Therapie zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Patienten mit abschließendem Fiasko. Zur Risikominimierung ist eine genaue Abgrenzung der Behandlungsnotwendigkeit und –möglichkeiten notwendig.

    Falls z.B. eine Schiene schlecht geplant und unbedacht eingesetzt wird, dient sie häufig zumindest dem Schutz der Zahnsubstanz und der Restauration, aber nicht der Entlastung des Kiefergelenks und der muskulären Strukturen. Sie beseitigt deshalb auch nicht die Beschwerden. Die Probleme persistieren oder verstärken sich.

    Welche Rolle die Okklusion in diesem Geschehen spielt, ist vielfach diskutiert, und es gibt darüber ausreichend wissenschaftliche Untersuchungen, die vorhandene oder auch fehlende Zusammenhänge aufzeigen. Als ätiologischer Hauptfaktor für Bruxismus wird sie ausgeschlossen.

    Eine Korrelation zwischen Okklusions-Fehlern und entsprechendem myofaszialem Schmerz ist bei der Mehrzahl der Patienten gegeben, wenn nicht, spielen andere Faktoren eine Rolle, die die Wirksamkeit einer Schienen-Therapie infrage stellen.

    Es sind somatische von psychosozialen Diagnosen zu differenzieren, dazu dient auch die Abfrage vegetativer Stresszeichen wie Herzrasen, Kreislaufdysregulationen und starkes Schwitzen.

    Ursachen können auch in anderen Biologischen Bereichen liegen wie:

    • Schlafmangel  
    • Augen (Sehsinn), Hörsinn (Gleichgewichtsorgan)
    • Hormon-System & Stoffwechsel
    • Darmgesundheit & Immunsystem
    • Ernährung & Bewegungsmangel
    • Chronische Entzündungen

    Diagnostik der CMD

    Zur Abgrenzung somatischer Erkrankungen ist das RDC/TMD-Diagnose-System bei CMD geeignet:

    ACHSE I: Somatische Diagnosen

    ▶ ACHSE II: Schmerzbezogene psychosoziale Diagnostik

    Liegen somatoforme Schmerzstörungen vor, sind psychosoziale Einflussfaktoren bei etwa 80 % der Erkrankten relevant.

    Chronischer Schmerz

    Einige Hinweise auf eine Chronifizierung des Schmerzgeschehens können die Fixierung auf den Schmerz, viele erfolglose Therapieversuche und das Vorhandensein mehrerer Schmerzorte sein.

    Okklusale Dysästhesie – Phantombiss

    Zu den nicht schmerzhaften Funktionsstörungen innerhalb der somatoformen Erkrankungen zählt der Phantombiss (okklusale Dysästhesie), der auch CMD-Symptome aufweisen kann.

    Laut S1-Leitlinie DGFDT Okklusale Dysästhesie: „Die okklusale Dysästhesie (OD) ist ein Beschwerdebild, bei dem:

    • Zahnkontakte, die klinisch weder als Fehlkontakte objektivierbar sind,
    • noch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen stehen,
    • und länger als sechs Monate als störend empfunden werden.“

    Alternative Behandlungsmethoden

    Zur Schmerzbeseitigung ist eine gesunde Ernährung und eine positive Lebensführung förderlich. Ein Verzicht auf übermäßigen Fleischgenuss und Kohlenhydrate wirkt bei den Schmerzen unterstützend.

    Zur Senkung des Muskeltonus und zur Vorbeugung übersäuerter Muskulatur und die daraus entstehenden Entzündungen ist ein moderates, regelmäßiges körperliches Training empfehlenswert.

    Ein ausreichendes Stressmanagement mit Entspannungstechniken und bestimmten Methoden der Körperarbeit, Wärmeanwendungen, Atemtraining und Biofeedback  ist unabdingbar.

    Bei neuralgischen Beschwerden haben sich Carbamazepine, wie z. B. Tegretol, bewährt. Zur Entspannung der Kaumuskulatur kann neben Physiotherapie und Lymphdrainage auch die Anwendung eines TENS-Gerätes Erleichterung bringen.

  • Zahn- und Kiefer-Fehlstellungen und die psychische Gesundheit

    Depression als Auslöser der CMD

    Kranker Biss & CMD mal andersrum?

    Fazit: 

  • Vegetatives Nervensystem: Sympathikus und Parasympathikus: CMD verstehen

    Sympathikus und Parasympathikus

    Interview mit dem Psychiater:
    Dr. Staab

  • Hypnose zur Schmerzlinderung bei CMD

    Interview mit Dipl.-Ing. Christina Seidel 

    Hier das Interview

    Antwort: Christina: Es gibt eine Audio-Datei zur Vorbereitung und Selbsthypnose-Aufgaben. Manchmal vergebe ich auch Hausaufgaben oder gebe eine CD mit.

    • Finger weg von Hypnotiseuren, die ein 100 % Heilversprechen geben.
    • Hypnose löst Dein Thema nicht in einer Sitzung, v.a. wenn es um Schmerzen geht.
    • Erkundige Dich nach der Hypnose-Art und Vorgehensweise. Hypnose ist Teamarbeit. Suche Dir einen Hypnotiseur, dem du vertrauen kannst, nur dann kannst du dich einlassen.

  • CMD-Therapie: Minimal-invasiv mit neuromuskulärem Ansatz – Relaktor

    Ein neuer Ansatz bei der CMD-Therapie

    Ein querdenkender Zahntechniker hat aus seiner eigenen CMD-Geschichte einen Funktionsregler entwickelt, der über die Muskulatur ein neues und gesundes Bewegungsmuster im Gehirn verankert – ohne primär in die Okklusion einzugreifen.

    Auch wenn er etwas eigentüftlerisch wirkt und kein richtiges Händchen für Marketing hat (so wie die meisten Erfinder), ist er außerordentlich hilfsbereit und hat den richtigen Riecher und den Mut was neues zu wagen.

    Eine befreundete Ärztin erklärte mir, dass die Zahn-Mediziner, die sich nicht tiefgreifend mit der Materie auskennen und zu starr im Denken sind, verstehen leider nur was von skelettalen (Knöchernen Strukturen u.a. die Zähne) Problemstellungen.

    Das bedeutet, dass sie massiv in die Okklusion mit Kronen, Schienen oder Kieferorthopädie eingreifen.

    Der CMD-Weichteilfunktionsregler mit neuromuskulärem Ansatz wirkt sanft und minimal-invasiv Dysfunktionen der Gesichtsmuskulatur entgegen. Er hilft, physiologische Entspannungszustände neu zu finden. 

    Verglichen mit der Schienentherapie ist er weiterentwickelt und ohne Risiko, da Messfehler bei der Herstellung ausgeschlossen sind. 

    Patientenberichte – die ich kenne

    Leider ist Herr Vogel jetzt in Rente gegangen.

  • CMD Therapie: Einsatz in Reha-Kliniken

    Interviews mit 4 Reha-Kliniken


    Reha Bad Hamm, Frau Linnhoff und Christina Kortmann

    Antwort: Christina Kortmann: Das kommt schon häufiger vor. Gerade bei Patienten, die einen enorm langen Leidensweg haben, bringt CMD als Diagnose einen Ansatz zur Behandlung. Der Kiefer wird eben häufig erst als Letztes angesehen. Andersherum darf man aber auch nicht die Diagnose CMD“ als Allheilmittel sehen. Es ist immer entscheidend, sehr genau zu untersuchen.

    Infos zu CMD
    https://www.reha-bad-hamm.de/heilmittel/physiotherapie-krankengymnastik/craniomandibulaere-dysfunktion-cmd/

    Sanatorium Schlossberghof, Bad Reichenhall, Frau Dr. Riedlsperger

    https://www.schlossberghof.de/arzt-therapie/physiotherapie/kiefergelenks-cmd-therapie.html

    Seegartenklinik Heidelberg, Herr Gashi, stellvertretender Geschäftsführer

    https://seegartenklinik.de/craniomandubulaere-dysfunktion/

    Reha-Klinik, Hessen

    Antwort: Nein, mit Medikamenten arbeiten wir nicht. Wir nutzen Biofeedback. Hierbei werden Elektroden am Körper angebracht und man misst den Muskeltonus des Patienten. Darauf basierend lernt der Patient, wie er mit speziellen Biofeedback-Übungen seinen Körper steuern kann.

    Somit kann nach einer gewissen Übungszeit die Intensität der CMD-Beschwerden gelindert werden, vorausgesetzt, der Patient hat auch die Möglichkeit seinen Stresspegel zu reduzieren.

    8) Was für eine Erfolgsquote haben Sie?