Körper-Geist-Seele- Verbindungen: Erfahrungen aus einem CMD-Forum

Eine Diskussion, die ich in einem Forum angestoßen habe

Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert, wie bei euch die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele war, als es mit der CMD losging?

Ich: Großstadt-Stress, 2. Kind & Isolation ohne Familie

Früher bin ich da sehr wissenschaftlich an die Schmerz-Problematik herangegangen und habe die Probleme und Ursachen im Muskel-Skelettalen System gesucht.

Heute bin ich viel reifer geworden und habe mal mein ganzes Leben überdacht, wie ich damals meine Herausforderungen angegangen bin.

Es gab tatsächlich viele Jahre, da habe ich mich regelrecht durchgebissen. In Lebenssituationen, mit denen ich nicht zurecht gekommen bin, lautete mein Motto:

„Durchziehen, egal was es kostet. Ich war auch sehr ehrgeizig.“

Heute wundert es mich überhaupt nicht mehr, dass mein Körper so krasse Signale an mich gesendet hat.

Ich lebe jetzt nur noch für den Moment, im Hier und Jetzt, kein Ehrgeiz mehr. Ich habe total andere berufliche Interessen, hab nur noch die wichtigsten Leute in meinem Umfeld, und halte mich von allem Negativen fern.

„Und ganz wichtig: ich mache nur noch Dinge, die mit meiner inneren Natur im Einklang sind.“

Wie war/ist das bei euch?

Antwort Anonym 1: Heilsteine zur Beruhigung

Ich bin auch ehrgeizig, setze mich oft leider selbst unter Druck.

Dann bekam ich Anfang des Jahres einen heftigen Lagerungsschwindel und seitdem bin ich einen Schritt zurück. Nicht immer, aber meistens.

Leider ist es bei mir so, wenn ich mir was in den Kopf setze, will ich es auch.

Ich lege mich nachmittags wieder hin und komme zur Ruhe. Habe ich lange nicht mehr gemacht.

Auch wenn viele nicht daran glauben, habe ich mir Heilsteine als Armband gekauft zur Beruhigung. Ich finde es hilft. Selbst wenn es nur „Kopfsache“ ist.

„Aktuell bin ich übrigens im Urlaub und habe keinerlei Probleme.“

Antwort Anonym 2: Stress durch Schmerzen

Bei mir ist es so, dass mich die Schmerzen und Symptome ziemlich stressen. Ich versuche entgegen zu wirken, mit Dingen die mein Nervensystem runterfahren.

Ich beschäftige mich viel mit Kreativität, wie z.B. Malen, aber auch das rächt sich jedes Mal. Trotzdem mache ich damit weiter, weil ich mich gerne mit positiven Dingen beschäftige.

Antwort Anonym 3: Arthrose, Trigeminus, Hirntumor

Für mich gab es 30 Jahre lang bei der CMD nur körperliche Ursachen. Ich hatte massive Fehlstellungen und Schäden, da war für mich offensichtlich, da ist was kaputt, da muss was repariert werden. Psychotherapie war ein rotes Tuch.

Das ging so weit, bis es nicht mehr weiterging und ich mit 36 nach ca. 40 OPs als austherapiert galt.

Ich hab auch Fibromyalgie. Hier sind Eigenschaften der typischen Fibro-Patientin:

  • ehrgeizig
  • fleißig
  • perfektionistisch
  • über die Grenzen gehen,
  • nie Nein sagen können etc.

Jetzt muss ich sagen, besser hätte man mich nicht beschreiben können.“

Ich dachte mir, die Eigenschaften sind doch toll, ich hab viel Erfolg damit. Hab immer geleistet, bin nach den OPs unfassbar schnell wieder ins Büro, hab mich durchgebissen, hab nicht auf mich geschaut.

„Ich hätte das aber nie mit meinem Kiefergelenk oder den anderen 1000 Dingen in Verbindung gebracht.

Ich hab dann ab 2010 viel mit der Psyche gearbeitet und erste Erfolge und Verbesserungen gespürt.

Als ich dann 12 Jahre später zusätzlich zu schwerster CMD, eine Kiefergelenksarthrose, unfassbare Trigeminusschmerzen und mich mit einem Hirntumor auseinandersetzen musste, verstand ich, was Psychosomatik wirklich heißt.

„Körper, Geist und Seele sind wie das magische Dreieck im Projektmanagement, sie bedingen sich gegenseitig. Körperliches kann Psychisches auslösen oder umgekehrt oder gemischt.“

Heute habe ich fast nichts mehr. Ich musste nur unterschiedliche Themen auf körperlicher, psychischer und seelischer Ebene anschauen. Alle drei sind wichtig und hängen zusammen. Und mittlerweile können mir meine Ärzte auch helfen z.B. mit einer OP.

Antwort Anonym 4: Stress durch Schmerzen

Bei mir ist es anders. Der psychische Stress kommt heute durch die Schmerzen.

Früher war es anders. Immer durchgebissen, im Job immer über die Grenzen hinaus gegangen, Grenzen gab es nicht. Perfektionismus schon zu Hause mitbekommen.

„Es ist schwierig, die Grenzen zu kennen und Stopp zu sagen. Man lernt aber immer mehr dazu.“

Antwort Anonym 5: Trauerfall in der Familie

Ich sehe da auch eine klare Verbindung. Ich hatte vor ein paar Jahren mal leichte Probleme mit dem Kiefer, die waren aber nicht schlimm und gingen von alleine wieder weg.

Diesen Mai hatte ich einen Trauerfall. Seitdem habe ich starke CMD Beschwerden und bin zudem auch non-stopp erkältet.

Antwort Anonym 6: Hochsensibilität

Ich kann gar nicht genau sagen, wann es mit der CMD begonnen hat. Mir war lange nicht bewusst, dass ich mit den Zähnen presse/knirsche.

Meine linke Seite (vor allem die Hüfte) fühlt sich schon seit der Kindheit anders an. Skoliose und Nackenschmerzen habe ich auch schon seit vielen Jahren.

Vor 7 Jahren hatte ich eine spontane Kundalini-Erweckung. Seit dem Zeitpunkt spüre ich Energien sehr stark. Da habe ich dann irgendwann zum ersten Mal den Kiefer gespürt.

Die letzten Jahre, als das ganze CMD Thema aktuell war, hat sich bei mir viel verschlechtert. Ich bin Hochsensibel und daher sehr schnell reizüberflutet.

Ich denke, bei mir ist die Ursache eher geistig/psychisch als körperlich. Ich glaube, dass es ein rein körperliches Problem, ohne seelische, geistige oder psychische Komponente, fast nicht gibt.

Meine Schlussfolgerung

Ich denke, dass wir heute nicht mehr artgerecht leben. Wir sitzen nur noch in Räumen, arbeiten vor einem Rechner, was total ungesund ist für unsere Kopfhaltung.

„Wir machen kaum noch Sport, das Nervensystem kommt nicht mehr zur Ruhe, wir sind viel alleine, nicht mehr integriert in das soziale Leben wie früher in der Schule oder in der Arbeit.“

Und ich denke vor 50 Jahren, als das alles noch anders war, sind die Menschen mit ihrem anatomischen Skelett viel besser zurecht gekommen als heute.

Normalerweise gibt es keinen Menschen, der ein symmetrisches Klasse 1 Gebiss hat und eine Top A Skoliose-freie Wirbelsäule besitzt.

Die Unregelmäßigkeiten gab es schon immer, nur konnten wir früher schneller wieder in die Entspannung kommen. Wir haben mehr mit dem Körper gearbeitet und nicht mit dem Kopf.

Das bedeutet, dass zuerst der Gedanke, dann das Hochfahren des Nervensystems, Sympathikus, und dann der Ausgleich des Parasympathikus nicht mehr funktioniert. Und dann wird es chronisch.

Der eine bekommt Bluthochdruck, der andere eine Herzinsuffizienz, der andere einen Schlaganfall und wieder ein anderer chronische Schlafstörungen.

Wir CMDler sind halt anfällig auf der Knochenebene, ausgelöst durch die Muskulatur.

Ein Heiler sagte mir übrigens, dass die Knochen eng mit der Seele und dem Geist verbunden sind.

Die Ho’oponopono-Vergebungs-Zerenomie

Dieses Jahr ist mein Jahr der Veränderungen. Aktuell ist die Arbeit auf der Seelen-Ebene mein Ziel. Über meine Heilpraktikerin bin ich auf die Ho’oponopono-Arbeit aus Hawaii gestoßen.

Sie hat mir viel dabei geholfen, mit Konflikten und Problemen aus meinem Umfeld umzugehen.

Ho’oponopono – Vergebung statt Groll

Ho’oponopono ist eine traditionelle hawaiianische Praxis, die der Aussöhnung und Vergebung dient. Hierbei übernimmt man Verantwortung für eigene Handlungen, bittet um Vergebung für sich selbst und andere.

Die Kernidee basiert auf der Annahme, dass alles in der Welt miteinander verbunden ist und dass man durch die Heilung des eigenen Inneren auch äußere Probleme lösen kann. 

Wie funktioniert Ho’oponopono? Vier Sätze:

Die Praxis beinhaltet die Wiederholung von vier Sätzen, die als Mantra dienen:

▶ „Es tut mir leid“,

▶ „Bitte verzeih mir“,

▶ „Ich liebe dich“ und

▶ „Danke“.

Ziel: Raus aus der Opferrolle

  • Verantwortung: Man übernimmt Verantwortung für die eigenen Handlungen und Emotionen, die zu einem bestimmten Problem beigetragen haben könnten.
  • Vergebung: Man bittet um Vergebung für eigene Fehler und vergibt gleichzeitig anderen.
  • Selbstheilung: Durch die Wiederholung der Sätze und die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, strebt man nach innerer Reinigung und Heilung. 

Bereinigen von Problemen aller Art, Situationen und Karma

Dr. Ihaleakala Hew Len, von Beruf Arzt, arbeitete seinerzeit im Auftrag des Hawaii State Hospital in Kaneohe. Dr. Len heilte dort innerhalb von vier Jahren durch Ho’oponopono fast eine ganze Abteilung schwer psychisch gestörter Krimineller, ohne diese persönlich kennengelernt zu haben.

Die unglaubliche Heilung von Dr. Len mit der Ho’oponopono-Methode
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