Ursachen von Schmerzen und Fehlhaltungen

Ganzheitliche Haltungs-Programmierung

Neue Regeln zur Körperaufrichtung

  • Wir bitten einen Partner, seinen Zeigefinger/Stift langsam zur unserer Nasenwurzel zu führen. Dabei fokussiert ihr den Finger, bis ihr schielend mittig zur Nasenwurzel schaut. 
  • Die beiden Augen sollten einwandfrei mittig bei der Nasenwurzel stehen. Die weiße Farbe des Augapfels sollte mittig fast verschwunden sein. 
  • Sollten die Augen flackern, ausbüxen, oder nur ein Auge kommt zur Mitte, dann liegt eindeutig eine Kausale oder Sekundäre Augenstörung vor.

Störquellen auf die Körper-Haltung

  • Kau-System (Zunge, Lippen, Mimik)
  • Augen (Konvergenz, Hornhautverkrümmung, falsch angepasste Brille)
  • Fuss-Fehlstellungen oder konventionelle Schuh-Einlagen
  • Gleichgewichtsorgan im Innenohr
  • Narben

2) Störungen des Orofazialen Systems – Kaumuskeln

  • Kau-System (Zunge, Lippen, Mimik, Gaumen) 
  • Augen (Konvergenz, Hornhautverkrümmung, falsch angepasste Brille)

Korrekterweise müssen zuerst alle Störsysteme (Kau-System, Augen, Gleichgewichts-System und mehr) korrigiert werden, so dass der Fuß endlich wieder normal (= biologisch korrekt) belastet werden kann.

Was ich wirklich mit gutem Gewissen empfehlen kann, ist: die Füße zu trainieren. Damit wird die Fuß-Muskel-Funktion verbessert und man kann somit auf teure Orthopädische Einlagen verzichten!

4) Vestibuläres System – Innenohr

Das Gleichgewichtsorgan im Ohr versorgt uns mit Informationen über Beschleunigungsvorgänge unseres Körpers. Es überwacht im Innenohr die Position des Kopfes und somit die ganze Körper-Haltung.

Begleiterscheinungen vestibulärer Erkrankungen:

  • Schwindelanfälle
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Ohrgeräusche (Hörstörungen/Tinnitus)
  • Sehstörungen (Wackelbilder)
  • Gangunsicherheit
  • Angstgefühle

5) Störung durch Narben

Narben stören den Energiefluss im Körper. Ob als Tattoos und Piercings oder Operationsnarbe.

Narben haben durch ihre Störungen im elektromagnetischen Feld Auswirkungen auf die Ansteuerung entfernt liegender Muskeln und damit auf die Gelenkführung.

Es können Taubheitsgefühle, Verdauungsbeschwerden z.B. nach Blinddarm-Operationen, Beschwerden im Bewegungsapparat, Wetterfühligkeit, Schmerzen der Narbe, Kopfschmerzen, Migräne oder hartnäckige Muskelverspannungen hervorgerufen werden.

Die Narben von Weisheitszähnen z.B. führen sehr häufig zur gleichzeitigen Abschaltung mehrerer Muskeln am Bein. Dies führt z.B. bei sportlicher Belastung zu Schmerzen im Bereich des Gleitlagers der Kniescheibe.

Tests, wo kommen die Störungen her?

1) Kau-System – Kopfdrehung

  • Wir beißen unsere Zähne zusammen und drehen den Kopf nach hinten – links, rechts. Wir merken uns den Punkt, wie weit wir gekommen sind.
  • Als nächstes legen wir Watte-Pads auf unsere Zahnreihen und probieren es erneut – links, rechts aus.
  • Wenn mit unserem Kau-System alles ok ist, dann kommen wir bei beiden Versuchen gleich weit. Ist unser Kau-System gestört, dann kommen wir mit den Wattepads weiter nach hinten. 
  • Probiert es am nächsten Tag anders herum aus, weil man ja beim zweiten Versuch immer weiter kommt, als beim ersten.

3) Beuge-Test: Überprüfung „Okklusion, Augen, Brille, Füße, Einlege-Sohlen“

Mit dem Beuge-Test kann man überprüfen, ob eine Störung vorliegt, und wo sie her kommt.

Ausgangslage: Beuge-Test & Re-Test:

Mit den Armen sich nach unten zu den Füßen beugen und merken, wie weit man runter gekommen ist. Dann werden alle Störquellen nach einander durchgetestet und es wird geschaut, ob man beim Re-Test weiter runter zu den Füßen kommt, oder nicht?

1) Test Kau-System: Übungen mit der Zunge durchführen. Dann Beugetest wiederholen.

2) Test Augen-System: Übungen mit den Augen durchführen und testen, ob der Re-Test mit oder ohne Brille besser verläuft.

3) Test Einlege-Sohlen: Testen, ob man mit oder ohne die Sohlen weiter runter kommt?

4) Test Füße: Schaut auf eure Füße und überprüft, ob sie parallel ausgerichtet sind, oder ob sie einknicken und ob eine Pronation vorliegt (Einwärtsrotation des Fußes, nach jedem Fußaufsatz).

Wenn alle Störquellen mit der Posturologie behoben sind, dann kommt ihr weit nach unten zu den Füßen. Sollten noch Störquellen vorliegen, dann macht nacheinander die Tests – und sucht nach dem Problem.

Die Vestibularisprüfung beruht vor allem auf der Beobachtung von unwillkürlichen Bewegungen der Augen, die spontan erfolgen oder durch spezifische Reize ausgelöst werden.

Eine weitere Untersuchung ist der Romberg-Test. Der Test wird durchgeführt, indem der Patient mit geschlossenen Füßen, ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen steht. 

Eine Verschlechterung der Standfestigkeit, also ein verstärktes Schwanken oder Fallen, deutet auf einen positiven Romberg-Test und damit auf eine mögliche Störung hin

5) Narben-Test

Bei der Berührung oder beim Auflegen eines Magneten auf den Bereich einer Narbe wird das elektromagnetische Feld und damit die Muskelansteuerung verändert.

  • Der Beckentest ist ganz einfach.
  • Stellt euch ruhig mit beiden Füßen hin, lockerer Stand. Nicht künstlich perfektionierten.
  • Sollte ein Fuß, beide Füße oder ein Fuß nach innen oder außen rotieren, ist das Becken meistens nicht mittig ausgerichtet.

Posturologische Therapie

Sogar Säuglinge und Kleinkinder profitieren schon von der Posturologischen Therapie der Augen.

4) Innenohr (Gleichgewicht)

Vestibuläre Rehabilitation ist ein Therapieansatz, der darauf abzielt, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Instabilität zu behandeln. Dabei lernt man mit gezielten Übungen, das Gleichgewicht zu verbessern und die Symptome zu lindern.

Übungen im Stehen

  • aus dem Sitzen aufstehen (je 10 mal mit offenen und geschlossenen Augen)
  • Augenbewegungen (erst langsam, dann schnell)
  • Kopfbewegungen: Fixpunkt fokussieren mit den Augen und dann den Kopf nach oben, links, rechts und unten drehen (langsam – schnell).
  • 20 mal vorwärtsbeugen und Gegenstand vom Boden aufheben.

Sollte das Becken die Ursache der Störung sein, kann man mit Körperarbeit (z.B. Feldenkrais – die Beckenuhr) oder auch mit sanftem Yoga das Becken wieder neu ausrichten.

Besuch beim Posturologisch orientierten Augenarzt

Test meiner Brille

www.augenarzt-rauch.de

Besuch beim Posturologisch orientierten Kieferorthopäden

  • Operationen (Faszienverklebungen durch Kiefer-Operationen)
  • Tattoos (Schwermetalle)
  • Piercings (ups, hatte zwei in der Zunge, ohje)
  • zu frühe Abnabelung beim Säugling.

www.kieferorthopaedie-hechingen.de

Regelmäßiges Treten/Laufen auf stimulierenden Matten löst die Triggerpunkte unter den Füßen auf, was einen Einfluss auf die ganze Körper-Haltung hat.

  • Störungen am Kauapparat wie große Zahn-Fehlstellungen, 
  • Zahnlücken, anteriore und posteriore Vorkontakte und 
  • besonders Kreuzbisse, können eine Posturologische Reprogrammierung wesentlich stören oder sogar blockieren,
  • hier sind natürlich auch Unterkieferfehlstellungen und damit 
  • Zungenbeinfehlstellungen von großer Bedeutung, weil sie wiederum zu Beckenfehlstellungen führen.

https://www.posturmedizin.de/

Achtung: Becken-Schiefstand/ Beinlängen-Differenz 

Funktioneller Becken-Schiefstand

Die Störung wird durch Weichteile, die rund um die Hüfte und das Becken liegen, verursacht. Betroffen sind dabei Muskeln, Faszien, Bänder und Sehnen.

Struktureller/Anatomischer Beckenschiefstand

  • Augen (Augenkonvergenz, Hornhautverkrümmung, Brille),
  • Orofaziales/Kau-System (Zunge, Lippen, Mimik, Wangen),
  • Füße,
  • Innenohr (Gleichgewichtsorgan),
  • Narben,
  • Becken
  • Nackenmuskulatur / PC
  • Skelettale Fehlstellungen: Hüftdysplasie, Dysplasie des Schultergelenks, etc.
  • Hier hilft Körperarbeit wieder.