5) Alexander-Technik: Für Musiker, Sänger, Künstler, Schauspieler & Tänzer

Gesundheit gehört zum guten Ton

Der Körper spielt mit beim Musizieren. Deshalb ist ein gesunder Umgang mit ihm eine wichtige Voraussetzung für eine präzise Koordination.

Beim Spielen eines Instruments können Verspannungen entstehen. Symptome wie Schulter-Nacken-Probleme, Probleme an den Armen und Handgelenken, Sehnenscheidenentzündung, Rückenschmerzen oder fokale Dystonie kommen bei Musikern häufig vor.

Auch die Atmung bei Bläsern ist dadurch eingeschränkt.

Fehlerhafte Gewohnheiten durch neue Bewegungsarten ersetzen

Die Alexander-Technik hilft dabei, Musik zu machen, ohne sich dabei „zu verbiegen“, zu verspannen, oder sogar langfristig ernsthaft zu schädigen. 

Alexander-Technik für Sänger

Sänger haben häufig Angst, vor zu hohen Tönen oder vor einem Oktavsprung. Diese Angst ist unnötig, denn diese technischen Hürden sind gar nicht so schwierig.

Es ist viel mehr diese Angst, die eine zu hohe muskuläre Anspannung in der äußeren Kehlkopfmuskulatur erzeugt. Folgen können sein:

  • ein Engegefühl,
  • ein Druck in der Kehle,
  • Heiserkeit, Halsschmerzen,
  • Stimmbandknötchen, oder
  • Stimmverlust,

Wer seine Atmung gekonnt einsetzt, verhindert zudem das Gefühl von Kurzatmigkeit oder Atemnot.

Alexander-Technik für Tänzer

Wer tanzt, braucht eine optimale Körperbeherrschung, Balance und Koordination. Dies gelingt leichter, wenn Tänzer unnötige Anspannung und Nebenbewegungen eliminieren. So wird die Kraft optimal eingeteilt, ohne sie unnötig zu verschwenden.

Viele Tänzer hemmen z.B. den natürlichen Bewegungsablauf, indem sie sich zu aufrecht halten, dadurch jedoch versteifen und weniger flexibel in ihrem Bewegungsradius werden. Folgen können sein:

  • starke Rückenschmerzen,
  • Problemen an Gelenken,
  • ​entzündete Sehnen und Bänder,

Wer die Vorstellung von einer anstrengenden geraden Haltung loslässt, erlaubt dem Körper, wieder flexibler und gleichzeitig stabiler in seiner Achse zu werden.

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