
Ursachen-orientierte Schmerz-Therapie
Der FaceFormer wurde 1998 von Dr. Klaus Berndsen und Sabine Berndsen entwickelt. Mit der FaceFormer Therapie werden elementare Basisfunktionen (Schlucken, Atmen und Körperstatik) in ihrer Komplexität als Funktionsmechanismen behandelt.
Die Therapie beruht auf völlig neuen Prinzipien der Neurowissenschaften.
Mein Kontakt mit Dr. Klaus Berndsen
1) Frage: Wie wichtig sind Atmung, Zungenruhelage und der Schluckvorgang bei CMD?
Antwort Berndsen: Abweichungen von solchen Basisfunktionen sind heute bei sehr vielen Erkrankungen, also nicht nur bei CMD, vorhanden. Sie sind in der Regel in früher Kindheit verstellt worden und ihre Abweichungen (Mundatmung, falsche Zungenruhelage, falsches Schlucken) dauern ein Leben lang an.
Sind sie vorhanden, müssen sie korrigiert werden, damit sich biologisch korrekte Funktionen überhaupt einstellen können. Sie sind damit Ursachen für Erkrankungen, die in der Regel allein symptomatisch behandelt werden.
Weitere Probleme sind auch Schwindel, oder Hörprobleme etc.
2) Frage: Wie sind Sie zu der Schienen-Therapie eingestellt?
Antwort Berndsen: Behandlungen mit Schienen, können die eigentlichen Ursachen niemals korrigieren. Schienen irritieren und verschlimmern sogar die eigentlichen Ursachen.
Insofern geht es den meisten Patienten nach etlichen Versuchen durch immer wieder neue empfohlene Behandler, immer schlechter.
Sie meinen dann, dass die Messungen und Spezialschienen, ausgerechnet bei ihnen nicht funktionieren.
3) Frage: Was ist der Therapeutische Effekt und das Ziel des FaceFormers?
Antwort Berndsen: Werden die Ursachen/Abweichungen mit der FF-Therapie behandelt, korrigiert sich das gesamte System.
Bei der FF-Therapie gibt es keine Kontraindikation.
Diagnose und Behandlung sind völlig anders, nämlich auf Abweichungen von Basisfunktionen, ausgerichtet.
So ist zum Beispiel die Auswirkung des physiologischen oder unphysiologischen Schluckablaufs keineswegs nur verantwortlich für die korrekte Positionierung der Kiefergelenke, sondern für zahlreiche komplementäre Funktionen wie Ohrventilation, Statik des Kopfes und des Körpers, Stabilisierung der Atemwege usw.
Und damit nicht genug, für die Aktivität der Speicheldrüsen, Speichelbildung, Verdauung, Informationseinflüsse auf das Nervensystem (besonders ausgeprägt auf Nervus Vagus) und die Hirnleistung und vieles mehr.
Training – Ausdauer lohnt sich
Erfahrungsgemäß bewirkt die FF-Therapie oft schon nach kurzer Zeit spürbar positive Veränderungen. Um den Erfolg dauerhaft zu stabilisieren, muss die Anwendung aber unbedingt über den vorgesehenen Zeitraum erfolgen.
Studien
▶ Es gibt sogar eine Selbsthilfegruppe bei Facebook.