1) Feldenkrais bei CMD – ATM & FI: Meine Erfahrung


2008 – Der Therapie-Dschungel

Ablauf in Gruppen- oder Einzel-Stunden

  • Die langsame und bedachte Durchführung von Bewegungsabläufen,
  • Die Hinwendung einer spürenden Aufmerksamkeit zum momentanen Tun und zum Handlungsziel,
  • Der gute und sichere Körperkontakt zum Boden bzw. zur Übungsunterlage,
  • Die bewusst spürbaren Gleichgewichtsreaktionen auf die Auseinandersetzung mit der Schwer- und Aufrichtekraft,
  • Der notwendige Appell an das Nachspüren von kleinen und feinsten Veränderungen nach einem Bewegungsversuch, um ein Ergebnis bzw. eine Qualitätskontrolle zu erhalten,

Bei Bewusstheit geht es gar nicht so sehr um die Beweglichkeit des Körpers oder die Verbesserung der Haltung, sondern darum, dass der Mensch als Ganzes sein Potenzial für’s Lernen, Integrieren und optimales Funktionieren voll auslebt. Sich selbst zu erkennen und die Möglichkeit zu haben, sich selbst zu helfen.

https://www.feldenkrais.de/was-ist-feldenkrais

Fazit:

▶ Ich habe mich für diese Methode entschieden, weil meine Intuition mich dort hin geführt hat.

 Alles ist vernetzt wie ein Zwiebelschalenmodell. Nichts lässt sich schnell, isoliert (an nur einem Gelenk) oder passiv (durch einen Behandler alleine) fixen. Nur mit Neugier, Eigenintuition und Körpererforschung lässt sich eine CMD verstehen und besänftigen.

 Natürlich hat nicht jeder sofort mit der Körperarbeit Erfolg. Ich hatte das auch nicht. Erst beim 2. Anlauf – ein Jahr später mithilfe der Funktionalen Integration – habe ich nach 10 hintereinander folgenden Sitzungen und täglicher Eigenarbeit erste Ergebnisse erzielen können. 

 Wenn beispielsweise Schmerzen bei den Übungen auftreten, ist es besser, man fängt mit dem Gelenk (z.B. Hand, Fuß) an, das beschwerdefrei ist.